Working Class Eyebrows, Rock´n´Roll Kicks

Oasis. Ich war zu jung, um den Aufstieg der Band in den 90ern so richtig mitzuverfolgen, keine zehn Jahre alt. Aber dank dem Musikfernsehen hatte ich sie trotzdem schon auf dem Schirm. Die waren irgendwie wahnsinnig seltsam für mich. Während die meisten anderen Popstars, die ich damals kannte, Songs aus der Retorte spielten,  hatten die echte Instrumente. Echte Instrumente! WAHNSINN! Ich wusste da noch nicht, wie der Name dieser Musik war, die mich noch total glückselig machen sollte.

Die beiden schlecht gelaunten Typen, von denen ich bald erfuhr, dass sie Brüder waren, trugen komische Pilzfrisuren. Sowas hatte ich schon mal auf den Platten meiner Mutter gesehn. So verstaubtes altes Zeug. Ohne Oasis hätte ich als Kind nie gecheckt, dass ich die Beatles liebe. Das es nicht darauf ankommt, wie alt ein Song ist, solange er nur etwas mit dir macht.

Und all die Bands, die von da an folgten. Aber ich komme vom Hundertstel ins Tausendstel. Diese Musik ist mehr als ein direkter Link zu höheren Sphären. Für manche Leute einfach nur Britpop – überflüssiges Retrorockgewichse für Leute die Musik mit ihren Augen hören. Für manche aber auch  Britpop – Das beste was Rockmusik passieren konnte und der Grund warum England wieder auf der Karte ist. Nach dem ganzen deprimierenden Grungekram. Nicht falsch verstehen, auch geil. Ich sag gar nichts von alledem. Für mich ist es einfach eine elegante, leichtfüßige Form von Rock´n´Roll. Soll das mal jeder für sich selbst ausmachen. Schreibt doch eure eigenen Artikel!

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