Was schreibe ich denn jetzt? Ah ja, genau. „Sei du selbst!“ Das geht immer!

All die Lieder mit der ewig gleichen Botschaft. All die Kühlschränke mit ihrer Postkartenweisheit. Ständig sagen sie dasselbe. Du sollst „du selbst“ sein. „Dich nicht verbiegen“. „Zu dir selbst stehen.“ Ist ja alles schön und gut. Aber wer schreibt dieses ganze Zeug eigentlich? Braucht man wirklich soviel davon? Diese Ratschläge sind so allgegenwärtig, man könnte meinen, wir müssten uns ständig gegenseitig daran erinnern, nicht in fremde Rollen zu verfallen. Und genauso ist es ja auch. Oder vielleicht doch nicht? Und sollen auch Arschlöcher mehr „sie selbst“ sein? Was ist mit den Menschen, denen es mal ganz gut täte, ein bisschen weniger so zu sein, wie sie eben sind. Jetzt sag nicht, da fällt dir niemand ein. Wie sehen deren Kühlschränke aus? Singen die auch immer laut mit, wenn einer dieser Songs gespielt wird?

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