Merks mal.

“Irgendwie den Schädel aufbrechen, irgendwie die Mauern einreißen, irgendwie mit dem Kopf durch die Wand. Da muss doch mehr sein, als das, was man gerade fühlt. Das muss hier irgendwo sein und da will man hin. “

“Guck dir mal dein Vokabular an. “Brechen”, “reißen”. Merks mal. Das ist ganz schön brutal. Meinst du nicht, dass man da auch irgendwie anders hinkommt?”

“Ja, doch sicherlich, bestimmt. Ganz bestimmt. Aber wenn du den ganzen Tag damit zubringst, eine scheißgroße Käseglocke mit deinen Händen abzutasten und den Ausgang nicht findest, dann willst du das Ding halt irgendwann kaputt haun.”

“Also, du willst deinen Schädel kaputt hauen und meinst, dann geht es dir besser. Oder wie? Versteh ich das richtig?”

“Ja, nein. Vielleicht. Ich mein doch die Glocke – nicht den Schädel. Also, irgendwo. Doch, schon. Man, du weißt ganz genau, was ich meine. “

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2 Kommentare
  1. phelotom sagte:

    Ja, ich weiß. Lustigerweise ist die Glocke aber selbst nur aus Käse.

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